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Freundschaft und herzlich willkommen auf der Webseite
des Falken Landesverbandes Nordrhein-Westfalen.
Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen.
Wir sind ein unabhängiger, selbstorganisierter politischer und pädagogischer Kinder- und Jugendverband. Wir organisieren Gruppenarbeit im Stadtteil, Zeltlager und Ferienfreizeiten.


Pressemitteilung 1/2016

„Sozialistische Jugend in NRW zeigt Homo- und Trans*phobie die #RoteKarte!“

Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homo- und Trans*phobie (IDAHOT*). Weltweit zeigen Menschen an diesem Tag ihre Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*menschen.

Viele Mitglieder und Gruppen der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Landes-verband NRW beteiligen sich an den NRW-weiten Aktionen „Zeig Homo- und Trans*phobie die Rote Karte“ der Fachberatungsstelle „gerne anders!“ und der Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“.

Wir werden uns aktiv an der zentralen Veranstaltung am 17. Mai 2016 auf Zeche Zollverein beteiligen und deutlich machen, dass wir in unserem Alltag als Kinder- und Jugendverband für die Akzeptanz sexueller Vielfalt auf allen gesellschaftlichen Ebenen, sowohl in unseren konkreten Lebensbereichen als auch gegenüber den politisch Verantwortlichen, stehen.

Maike Stiel, FSJ-Koordinatorin der SJD – Die Falken, LV NRW erzählt „So haben 25 junge Menschen während ihres FSJ-Seminars sich erst in einem Workshop zum Thema queere Lebensweisen, Gender und Sexualität sowie Homo- und Trans*phobie schlau gemacht und anschließend auch symbolisch Homo- und Trans*phobie die rote Karte gezeigt.“

Rainbow Resources der IFM-SEI
Bereits in 2014 hat unser Verband auf Bundesebene mit dem International Falcon Movement – Socialist Educational International (IFM-SEI) die „Rainbow Resources“ ein Handbuch zu Sexualität und Gender in der Menschenrechtserziehung mit Kindern erarbeitet. Die Vermitt-lung von Menschenrechten im Bereich Sexualität und Gender schreibt den Kindern nicht vor, wen sie zu lieben haben oder wie sie sein sollen, sondern hilft ihnen stattdessen zu verstehen, dass es verschiedene Identitäten gibt und dass niemand besser oder schlechter ist. Es ist wichtig, dass Kinder erfahren können, dass sie nicht in das binäre Geschlechtersystem passen müssen. Wir halten daran fest, dass eines der höchsten Ziele der Erziehung sein sollte, dies in einer sicheren Umgebung zu tun, statt höhere Hürden aufzubauen.

Weitere Informationen zu der NRW-weiten Aktion unter www.rotekarte.de

Das Handbuch Rainbow Resources finden Sie hier http://ifm-sei.org/publications/rainbow-resources

 pm_1_2016_sjd_-_die_falken_lv_nrw_idahot.pdf

pm_1_2016_sjd_-_die_falken_lv_nrw_idahot.pdf (PDF 163.55 KBytes)

Rede des Vorsitzenden der SJD – Die Falken, LV NRW am 14. April 2016 in Gelsenkirchen bei “Trommeln gegen rechts”

Herzlich Willkommen liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen,

ich freue mich, dass heute so viele Menschen vor das Maritim-Hotel in den Stadtgarten gekommen sind. Wir demonstrieren gemeinsam gegen die AfD-Veranstaltung, und die AfD als Symbol für eine rassistische und nationalistische Bewegung in Deutschland.

Die Ereignisse haben sich in den letzten Jahren überschlagen, und nicht immer haben wir als linke und demokratische Menschen schnell genug Antworten gefunden. Im Umfeld der AfD haben sich weitere Gruppen gebildet die einfache und schnelle Antworten suchen, um sich die Probleme dieser Erde zu erklären. Egal ob sie sich Pegida, Hogesa, Bürgerwehr oder AfD nennen, das System ist das gleiche.

Und es gibt genug Probleme in Deutschland, aber auch weltweit: Armut, Hunger, Umweltzerstörung und Krieg betreffen uns alle. Das Resultat einer kapitalistischen Globalisierung ist eine Zuspitzung der Verhältnisse, Kriege ohne Ende, Terror auf allen Ebenen, Ängste, die jede soziale Sicherung abbauen und Flucht wenn sich die Situation nicht mehr aushalten lässt.

Die AfD ist ein Versuch auf diese Situation die einfache Lösung zu geben: – Ihre Wertvorstellungen sind von gestern. Ihre Forderungen lauten: zurück in die Vergangenheit: Familien müssen drei Kinder haben, Männer und Frauen wissen, wo ihre Plätze sind. Sauberkeit Zucht und Ordnung herrscht… eine bunte Welt von heute sieht anders aus!

-Es ist aber auch der Versuch Sündenböcke zu finden. Nicht die Ungerechtigkeit und Not dieser Welt sind für die AfD das Problem, sondern die Menschen die vor diesen Zuständen fliehen. – Und alles schön verquickt in einer Debatte die als einzigen Ausgangspunkt “Deutschland” hat, das es zu schützen gilt. Dabei ist “Deutschland” für die AfD ein völkisches “Paradies”, und alles negative wird ausgeblendet. – Dieses “Deutschland” ist auch zutiefst unsozial: die AfD fordert die Abschaffung des Mindestlohns und die Senkung des Spitzensteuersatzes, Zwangsarbeit für Hartz IV EmpfängerInnen und vieles mehr. (Nicht das nicht jetzt schon die Steuern für die Reichen dank Panama und Co. sehr niedrig wären)

Doch die AfD ist nur ein Symbol für diese rassistische und nationalistische Antwort auf diese Krise. Rassismus und Nationalismus stecken tief in der Mitte dieser Gesellschaft. Denn was waren die Antworten auf diese rechten Parolen? Asylrechtsverschärfungen und eine militärisch Aufrüstung der Aussengrenzen. Brennende Asylbewerber*innenheime und Bürger*innenwehren, die sich in ganz Deutschland (und auch hier in Gelsenkirchen) gegründet haben.
Hier müssen wir nun intervenieren, ein lautes “Nein” rufen. Ignoranz wird diese rechten Gruppen nicht stoppen, und wegschauen ist nur eine trügerische Sicherheit. Spätestens ab heute muss die Devise heißen, dass wir rechte Strukturen überall aufdecken und dafür sorgen das es nicht normal wird, die “AfD einzuladen” und es eben nicht eine “normale Partei” ist. Niemand darf sich heraus reden können, sie hätten nichts davon gewusst oder die Partei wäre “legal” wie das Maritim-Hotel es versuchte.
Hier möchte ich öffentlich meine Solidarität mit Hubertus Zdebel der Linken aussprechen, der nun versucht wird von der AfD anzuzeigen, weil er dem Maritim-Hotel einen entrüsteten Brief geschrieben hat.

Wir müssen die AfD konfrontieren in den Parlamenten, auf der Strasse und auch in den Köpfen.
Dazu brauchen wir klare Antworten: Wir müssen wieder die soziale Frage stellen, und es bedarf einer grundlegenden Kritik an dieser Gesellschaft und ihrer Wirtschaftsordnung. Diese Welt produziert hundert mal mehr als wir alle zusammen brauchen! Niemand müsste hungern, an heilbaren Krankheiten sterben oder Angst vor der Zukunft haben, nicht in Deutschland aber auch sonst nirgendwo.

Solange aber diese Welt darauf gebaut ist, dass es vor allem um Profit geht, der Reichtum wenigen Menschen gehört und es sich lohnt Krieg zu führen und mit Dikatoren zusammen zu arbeiten, sitzen wir mit den Geflüchteten in einem Boot und wir werden alle untergehen.

Antifaschismus bedeutet für uns auch immer die Systemfrage zu stellen, wollen wir ein System des Humanismus und der internationalen Solidarität oder wollen wir ein System des Geldes, des Nationalismus und des Rassismus?

Diese Gesellschaft befindet sich in der Krise, wir erleben gerade ein kopfloses Handeln der Herrschenden und der Wunsch der Rechten die Vergangenheit, wie Wasser mit einem Sieb, zu fangen.
Ein “weiter so” darf es nicht geben, ein Zurück ist ebenfalls keine Alternative: Denn Nation, Rassismus und Kapitalismus sind Ursachen dieser Krise. Sie sind die Ursachen für Flucht, Sozialkürzungen und der Toten an den Grenzen Europas. Damit muss Schluß sein!

Oder mit den Worten Brechts: “Zum Untergang aller bestehenden Ordnungen
aufzurufen, scheint furchtbar. Aber das bestehende ist keine Ordnung”

Daher: Für grenzenlose Solidarität, Demokratie in allen Lebensbereichen und für den Sozialismus!

Freundschaft!

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30. Landeskonferenz der SJD – Die Falken, LV NRW beendet
„Im Westen was Neues? Läuft bei uns!“

Vom 23. bis 25. Oktober 2015 fand in der Bildungsstätte Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick die 30. Landeskonferenz der SJD – Die Falken, Landesverband NRW statt.

Die 80 Delegierten aus allen vier Bezirken beschlossen die Unterstützung der Freifunk-Initiative, eine Sonderabgabe der Waffenwirtschaft zur Bewältigung anstehender Aufgaben, die durch das Ankommen vieler geflüchteter Menschen entstehen und werden einen Bildungsprozess über Inklusion starten, der Ausgrenzungserfahrungen vieler Gruppen in dieser Gesellschaft thematisieren soll. Außerdem schlossen sich die Delegierten dem Initiativantrag an, die Konferenz am Sonntag früher zu beenden, um in Köln gegen Hogesa zu demonstrieren.

Das karikierende Konferenzmotto „Im Westen was Neues? Läuft bei uns!“, bezieht sich auf angestoßene Veränderungen in Strukturen und Abläufen und wurde auch von Jutta Ditfurth als Referentin thematisiert. Jutta Ditfurth legte dar, welche Rolle ein sozialistischer Jugendverband heute und in der Vergangenheit in der jeweiligen gesellschaftlichen Situation hat und hatte. Paul Martin Erzkamp, neugewählter Landesvorsitzender führt aus: „Die Welt analysieren, uns zeitgemäß organisieren und in Aktion treten sind unsere klaren Aufträge. Ein sozialistischer Kinder- und Jugendverband muss fragend in Bewegung bleiben, um eine Welt zu erkämpfen ohne Krieg, Hunger und Grenzen.“

Die Delegierten der Landeskonferenz beschlossen gleich zu Beginn nicht nur drei Tage lang in einem Saal zu sitzen, zu diskutieren, Anträge zu beschließen, sondern im Anschluss an die Konferenz gemeinsam nach Köln zu fahren, um gegen Hogesa zu demonstrieren. Die neu gewählte stellvertretende Landesvorsitzende Agnes Majewski aus dem KV Herford betont: „Als Sozialistische Jugend ist es unser Anspruch Theorie und Praxis zusammenzubringen. Wir diskutieren nicht nur, sondern setzen unsere antirassistischen Forderungen auch in die Praxis um. Das hat uns als politischer Jugendverband schon immer ausgezeichnet und so werden wir weiterarbeiten.“

Download (PDF 158.96 KBytes)

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FSJ bei den Falken in NRW!?

Du weißt noch nicht, wo es nach der Schule hingehen soll? Du willst Dich (beruflich) orientieren und ausprobieren, Deine Fähigkeiten testen und Interessen ausloten?
Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr FSJ bei der
SJD – Die Falken – NRW genau das Richtige!


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Bündnis für Freiräume: SJD – Die Falken, LV NRW sind dabei

Der Landesverband NRW der SJD – Die Falken ist Teil des Bündnisses für Freiräume, weil Kinder und Jugendliche Freiräume für ein gutes Aufwachsen benötigen. weiter

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#JUKON16 – Online-Dialog und Kongress für junge Menschen
Das Land NRW möchte im Prozess „Forschung gestalten“ wissen, was jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren wichtig ist. Dazu können sich junge Menschen vom 7. April bis zum 4. Mai 2016 in einem Online-Dialog zu den unterschiedlichen Fragestellungen positionieren.

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Mit der Kampagne „Einfach mal … rot sehen“ wollen wir zeigen, welche Themen uns als Sozialistische Jugend bewegen, welche gesellschaftlichen Zustände uns aktiv werden lassen, wo wir laut werden, und im doppelten Sinne rot sehen!

[artikel]

Die Kinderrechte werden 25. Die Geburtstagsparty fällt aus!

Heute vor 25 Jahren trat die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) in Kraft. Als Kinder- und Jugendverband, der sich stark an der UN-KRK orientiert, müssten wir eine große Geburtstagsparty feiern. Doch warum findet die Geburtstagsparty nicht statt?

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Politik auf Augenhöhe – SJD – Die Falken, LV NRW starten Kommunalwahlkampagne

PM des Landesverbandes NRW der SJD – Die Falken zur Kommunalwahlkampagne „Einfach mal … uns fragen“.

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