Hiergeblieben! – Keine Abschiebung nach Afghanistan

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) plant für Anfang Januar 2017 die nächste Sammelabschiebung in das Krisenland Afghanistan. Auch NRW wird sich wieder daran beteiligen. Dabei warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land. „Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein.“, lautet die Warnung auf der Website des Amtes. „Der Aufenthalt in weiten Teilen des Landes bleibt gefährlich.“

„Von einem sicheren Herkunftsland kann also bei weitem nicht die Rede sein.“, stellt Paul M. Erzkamp, Landesvorsitzender der SJD – Die Falken in NRW fest. „Daher ist für uns Falken klar: Eine Abschiebung in das Krisenland darf es nicht geben und wir fordern Innenminister Ralf Jäger dazu auf mit einem Erlass die drohende Abschiebung zu stoppen.“, stellt Erzkamp klar.

Die Falken in NRW arbeiten an vielen Orten mit und für Geflüchtete. Dabei unterscheiden sie nicht, aus welchen Ländern sie kommen, sondern leisten unbürokratisch Hilfe wie zum Beispiel in Sprachkursen, Kinder- und Jugendgruppen, Sport- und Kreativangeboten und Help- und Meetings-Cafés. Getreu den Motts „Kein Mensch ist illegal!“ und „Refugees Welcome!“