Red Hand Day – Waffenexporte stoppen!

Am 12. Februar 2019 findet wie seit über 15 Jahren wieder der internationale Red Handy Day gegen den Einsatz von Kinder-Soldat*innen statt. Auch die Falken in NRW unterstützen diesen Aktionstag, stellen Forderungen auf und sammeln rote Handabdrücke um diese Politiker*innen zu übergeben. „Trotz des Engagements gibt es auch weiterhin weltweit noch rund 250.000 Kindersoldat*innen. Sie werden in staatlichen Armeen oder von anderen bewaffneten Gruppen eingesetzt. Das alles mit verheerenden Folgen für ihre psychische und physische Entwicklung.“, erklärt Karina Kohn, stellvertretende Vorsitzende der Falken in NRW.

„Und auch Deutschland tut zu wenig gegen Kindersoldat*innen. Die Bundeswehr rekrutiert weiterhin Minderjährige in den Schulen, Berufsinformationszentren und auf Messen. Sie wirbt mit dem ‚Abenteuer‘ Bundeswehr auf Plakaten, in sozialen Netzwerken und aus Video-Plattformen wie Youtube. Krieg ist kein Spiel. Dieses Werben muss ein Ende haben.“, findet Sven Hindsches vom Landesvorstand der Falken in NRW.

„Hinzu kommen noch die Waffenexporte, die die Bundesregierung erlaubt. Darunter in Ländern wie Irak, Pakistan, Indien, Kolumbien, Thailand oder die Philippinen. Diese Waffen landen oft in Kinderhände oder töten Kinder.“, ergänzt Frederike Hermannsen vom Falken-Landesvorstand. „Mit diesen Exporten muss endlich Schluss sein.“, fordern die Falken.