Falken NRW fordern Rücktritt des Innenministers und rufen zum Klimastreik auf

Seit neun Monaten streiken junge Menschen weltweit jeden Freitag für die Rettung des Klimas. Am 20. September 2019 sind nun auch alle anderen aufgefordert, sich der Bewegung anzuschließen.

„Fridays for Future zeigt eindrucksvoll, dass sich Kinder und Jugendliche zusammenschließen und für ihre gemeinsamen Interessen einsetzen können. Sozialer Fortschritt wird uns nicht von oben geschenkt, wir müssen ihn von unten erkämpfen“, erklärt der Landesvorsitzende Sebastian Kumara Feist. „Jetzt muss es darum gehen, auch die Erwachsenen dafür zu gewinnen, sich für konsequenten Klimaschutz zu engagieren.“

Die Mitglieder der Falken sind in vielen Kreisen und Städten NRWs Teil der Streiks und unterstützen die Ortsgruppen inhaltlich und logistisch. Frederike Hermansen, stellvertretende Landesvorsitzende, erläutert den politischen Standpunkt des Kinder- und Jugendverbandes: „Wir sind davon überzeugt, dass der Kapitalismus die zentrale Ursache der Klima- und Naturzerstörung darstellt. Wo die Profite privater Unternehmen und nicht die Bedürfnisse aller Menschen zählen, werden unsere Lebensgrundlagen rücksichtslos vernichtet. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Kämpfe von Arbeiter*innen- und Klimabewegung zu verbinden.“

Den Falken ist es wichtig, die soziale und ökologische Frage zu verknüpfen und Klimaschutz nicht gegen die Interessen von Arbeitnehmer*innen auszuspielen. „Für uns ist klar, dass nicht die Verbraucher*innen und Arbeiter*innen die Klimarettung zu bezahlen haben, sondern die Konzerne, die bislang an seiner Zerstörung verdient haben. Ein Innenminister, der die Profitinteressen von RWE mit Polizeigewalt gegen friedliche Proteste durchprügeln wollte, ist für uns dabei absolut untragbar“, ergänzt Marvin Stutzer, Beisitzer im Landesvorstand.

#allefürsklima