Parking Day
19.09.2026 , 11:00 - , 18:00 Uhr Kostenlos
PARKING DAY 2026 – BRÜCKENSCHLAG
18.-20. September 2026
2026 erhält der Parking Day in Hagen eine besondere künstlerische und kulturelle Ausrichtung. Unter dem Leitgedanken des „Brückenschlags“ verbindet das Projekt die Städte Hagen und Lüdenscheid und rückt Kunst und Kultur in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit Stadt, Mobilität und öffentlichem Raum.
Den ersten Teil dieses Brückenschlags bildet die Sonderausstellung „Die Brücke. Traum und Albtraum einer Stadt“, die seit dem 18. Juni in den Museen der Stadt Lüdenscheid zu sehen ist. Sie nähert sich dem Thema Brücke aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Historische Postkarten zum Autobahnbau treffen auf Exponate, die den „Alltag im Ausnahmezustand“ im über Jahre stark belasteten Straßensystem Lüdenscheids dokumentieren. Ergänzt durch künstlerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die ihre ganz eigenen Sichtweisen auf das Thema Brücke einbringen.
Brücken sind kraftvolle Symbole. Sie stehen für Verbindung, Aufbruch und neue Wege. Gleichzeitig können sie – wie im Fall der Rahmedetalbrücke in Lüdenscheid – auch für marode Infrastruktur und die starke Abhängigkeit vom Individualverkehr stehen. Genau dieses Spannungsfeld greift das Projekt „Kultureller Brückenschlag Lüdenscheid–Hagen“ im Rahmen des Regionalen Kultur Programms NRW auf.
Das zweite Teilstück des Brückenschlags führt nach Hagen: Beim Parking Day wird der Gedanke aus dem Museum hinaus in den öffentlichen Raum getragen und dort weiterentwickelt.
Gemeinsam mit Künstler*innen, Kulturschaffenden, Initiativen und Menschen aus beiden Städten wird die Lange Straße in Wehringhausen für ein Wochenende zum Experimentierfeld. Kunst, Installationen, Aktionen, Musik und Begegnungsformate eröffnen neue Perspektiven auf den Stadtraum und machen unmittelbar erlebbar, wie Straßen und Parkflächen auch genutzt werden könnten.
Das Besondere am Parking Day Hagen 2026 liegt damit in der Verbindung von nachhaltiger Stadtentwicklung mit Kunst und Kultur – und zugleich im Brückenschlag zwischen Hagen und Lüdenscheid.
So entsteht für ein Wochenende ein Raum, in dem nicht nur über die Stadt von morgen gesprochen wird. Stattdessen werden neue Formen des Zusammenlebens, der Mobilität und der Nutzung öffentlicher Flächen sichtbar, erlebbar und ganz praktisch ausprobiert.